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Raffinerie, Produktionsanlage, Inspektion

Generalinspektion am Standort Burghausen – sicher und nachhaltig in die Zukunft

Der sogenannte Turnaround ist eine gesetzlich vorgeschriebene Generalinspektion, die den weiterhin sicheren Anlagenbetrieb für die Zukunft gewährleistet. Dieser findet vom 22. Juni bis voraussichtlich 7. August 2022 auf dem Werksgelände von OMV und Borealis in Burghausen statt.

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Der Turnaround als Großprojekt am Standort Burghausen

In einem regelmäßigen Turnus erfolgt die Prüfung der Produktionsanlagen, wie in der Betriebssicherheitsverordnung festgelegt. Dieser gesetzlich vorgeschriebene, sogenannte Turnaround hat zuletzt 2014 stattgefunden, ergänzt durch eine Teilabstellung im Raffineriebereich Fuels für Reinigung, Inspektion und Instandhaltung im Mai 2018.

Dabei wird die Zufuhr von Rohöl durch die Pipelines gestoppt, die Anlagen abgestellt und in weiterer Folge mithilfe von Dampf und Stickstoff frei von Kohlenwasserstoff gemacht.
Im Anschluss werden die Anlagenteile zerlegt, inspiziert, gereinigt und gegebenenfalls erneuert. Auch das Innere der massiven Bauteile kann im abgeschalteten Zustand gewartet und Anlagen erweitert werden. Nach erfolgreicher TÜV-Inspektion, Druckproben, Reparaturen und Dichtheitstests können die Anlagen wieder in Betrieb genommen werden.

Neben der Wartung und Überprüfung werden darüber hinaus Anlagenteile zur weiteren Kapazitätssteigerung ausgebaut. Ein Fokus liegt dabei auf der Nachhaltigkeit in der Produktion. Mit der Erweiterung der Ethylen-Anlage und der Polypropylen Produktion werden Kapazitäten ausgebaut sowie Energieeffizienz und CO2 Einsparung nochmals gesteigert. Diese Maßnahme stellt eine wichtige Investition in die Zukunft im Rahmen der laufenden Transformation des Standorts Burghausen dar.
 

Beim Turnaround haben Sicherheit und Gesundheit oberste Priorität

Höchste Sicherheit für Anwohner und Beschäftigte sind von größter Bedeutung. Ein eigens dafür eingerichtetes Projektteam ist für den reibungslosen Verlauf der Aktivitäten verantwortlich. Umfassende Sicherheitsmaßnahmen, Schulungen mit Kenntnisprüfung sowie der Einsatz zusätzlicher Sicherheitskoordinatoren gewährleisten die besten Sicherheitsstandards für Nachbarschaft, Beschäftigte und Umwelt. Alle Partnerfirmen erhalten eine intensive Sicherheitsunterweisung, bei der auch ein internes Turnaround Handbuch zum Einsatz kommt.

Darüber hinaus wird während der gesamten Arbeiten ein eigens konzipiertes, mit den behördlichen Bestimmungen einhergehendes Corona Schutzkonzept umgesetzt.
 

Ein Turnaround für 50 Millionen Euro

Das ist das Budget, das die OMV auf Grund der geplanten Maßnahmen für diese Generalinspektion veranschlagt hat. Neben den rund 480 Mitarbeitern des Standorts Burghausen sind in der Spitze zusätzlich etwa 4.000 externe Mitarbeitende der beauftragten Partnerunternehmen auf dem Werksgelände tätig.
 

Information und Aufklärung

Im Vorfeld des Turnarounds findet in verschiedenen Formaten eine umfassende Aufklärung aller Beteiligten statt. Gemäß den geltenden Corona-Regelungen sind Informationsveranstaltungen für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Verantwortlichen der Anrainergemeinden, der Stadt und der Landratsämter sowie die Einsatzkräfte in der Region geplant. Details hierzu werden zeitnah veröffentlicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort sowie die Geschäftsführung der einbezogenen Partnerunternehmen werden ebenfalls entsprechend informiert und eingewiesen.

Aktuelle Informationen über dieses Großprojekt und seinen Verlauf in Form von Artikeln, Fotos und Videos finden Sie ab sofort hier unter www.omv.de/turnaround.